Qualität

Dialysetechnik für die Hämodialfiltration

Alle Behandlungsplätze sind mit modernsten Dialysegeräten des Marktführers Fresenius Medical Care vom Typ Therapiesystem 5008 ausgestattet. Diese hochmodernen Dialysemaschinen von Fresenius Medical Care ermöglichen Nierenfachärzten die bestmögliche Behandlung ihrer Patienten.

Alle Maschinen sind für Online-Hämodialfiltration (HDF) ausgelegt. Diese aktuell geeignetste Therapie für chronisch nierenkranke Patienten wirkt sich positiv auf Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen aus.

Eines der wichtigsten Produkte für die Behandlung chronisch Nierenkranker ist die EDV-gesteuerte Dialysemaschine. Diese Anlage übernimmt bei der Hämodialyse eine Reihe zentraler Funktionen: sie pumpt das Blut aus dem Körper des Patienten über ein Blutschlauchsystem in den Dialysator (künstliche Niere oder Filter), wo eine Spülflüssigkeit (Dialysat) die aus dem Blut gefilterten Giftstoffe sowie überschüssige Wassermengen aufnimmt und diese schließlich abtransportiert. Die Zufuhr der Spülflüssigkeit zum Dialysator erfolgt im Gegenstrom über einen separaten Kreislauf, den die Dialysemaschine ebenfalls steuert. Außerdem setzt das Gerät dem Blut gerinnungshemmende Medikation bei. Daneben ist das System mit einer Vielzahl automatischer Überwachungs- und Steuerungsfunktionen ausgestattet, die eine sehr sichere, effiziente und schonende Dialysebehandlung des Patienten gewährleisten.

Die Dialysemaschine erhebt während der Behandlung kontinuierlich eine ganze Reihe von Messdaten, die eine sehr gute Kontrolle über den Behandlungsprozess ermöglichen, um die Sicherheit und Zufriedenheit des Patienten zu gewährleisten.
Die Sicherheit des Patienten ist der wesentliche Aspekt

Dialysetechnik für die Bauchfelldialyse (Peritonealdialyse)

Bei der Peritonealdialyse dient das eigene Bauchfell des Patienten, das Peritoneum, als Filter zur Reinigung des Bluts. Je nach Körperbau und Größe beträgt die Gesamtoberfläche des Peritoneums ein bis zwei Quadratmeter. Das Bauchfell hat ähnliche Eigenschaften wie die Membranen des Dialysators: Durch seine Poren kann es bestimmte Stoffe hindurchlassen und andere zurückhalten. Von den weltweit mehr als 2,3 Millionen Dialysepatienten nutzen etwa 250.000 die Peritonealdialyse.

Durch einen operativ eingesetzten Katheter, einen kleinen Kunststoffschlauch, fließt eine sterile Flüssigkeit (Dialyselösung) in die Bauchhöhle und umspült dort mehrere Stunden lang das gut durchblutete Bauchfell (Peritoneum). Währenddessen treten die Stoffwechselabfallprodukte im Blut über Poren im Bauchfell in die Dialyselösung über. Zusätzlich zieht in der Spülflüssigkeit enthaltener Traubenzucker überschüssiges Körperwasser in die Bauchhöhle. Schließlich wird die Dialyseflüssigkeit mit den Giftstoffen und dem überschüssigen Wasser wieder über den Katheter entfernt und durch frische Dialyselösung ersetzt.

Für die Peritonealdialyse steht im Nierenzeitrum Duisburg als Behandlungsoption insbesondere die sog. Kontinuierliche Ambulante Peritonealdialyse (englisch abgekürzt CAPD) zur Verfügung. Dabei wechseln die Patienten mit Hilfe eines Beutelsystems etwa vier bis fünf Mal am Tag selbst die Dialyselösung. Wir arbeiten dabei mit Dialyselösungen der Fa. Fresenius Medical Care, die pH-neutral sind, nur geringe Mengen an Glukoseabbauprodukten beinhalten und deshalb das Bauchfell schonen.

Wasseraufbereitung

Durch eine Umkehrosmose-Anlage der Fa. DWA produzieren wir hochreines Dialysewasser. Normales Trinkwasser ist für diese Zwecke ungeeignet, da es den hohen Anforderungen nicht entspricht. Die Aufbereitung von Wasser für die Hämodialyse muss hinsichtlich mikrobiologischer und chemischer Inhaltsstoffe bestimmten Qualitätsnormen entsprechen. Dialysewasser soll vor allem frei von suspendierten Partikeln und möglichst arm an gelösten Stoffen sein. Ziel der Wasseraufbereitung ist es, ein einheitlich reines Lösungsmittel für definierte Rezepturen von Dialysierflüssigkeiten zur Verfügung zu stellen.